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[Ordentliche Beschreibung / des öffentlichen und höchst traurigen Leich=Conducts, Ihro Durchl. Eminenz, Herrn Christian August ...]
Original Kupferstich, unkoloriert. Seltener Einblattdruck ohne den vierspaltigen Text. Dargestellt wird das Leichenbegängnis des Prinzipalkommisars Christian August, Herzog von Sachsen welcher am 23. August 1725 in seiner Residenz bei St. Emmeram verstarb.

€1,400.00*
Abcontrafeitung der Stat Regenspurg darin dieser Zeit der Churfürstliche Collegialtag gehalten worden 1630. RATISBONA
Original Kupferstich, unkoloriert ohne Angaben zum Stecher, Verleger und dem Druckort. Dargestellt wird die freie Reichsstadt Regensburg hier in Form eines Flugblatts veröffentlicht zum Regensburger Kurfürstentag. Die Ansicht von Norden wurde in verkleinerter Form von der prachtvollen Ansicht von Joris Huefnagel aus dem Städtebuch von Georg Braun und Franz Hogenberg übernommen. In der rechten unteren Ecke die ausführliche Legende (A-O) mit Angaben zu den Flüssen, Wegen, Toren, Klöstern und wichtigen Gebäuden. Zentral über der Stadt mit Darstellung des Reichsadlers des Heiligen Römischen Reiches, der in seinen Krallen eine Tafel mit einer Huldigung an Kaiser Ferdinand II. hält. Rechts daneben das Regensburger Stadtwappen mit den beiden Schlüsseln. 1630 Ferdinand II. veranstaltete eine Wahlversammlung in Regensburg, die am 15. Juni begann. Bei diesem Ereignis wollte der Kaiser besonders seinen Sohn Ferdinand als Prätendenten zum römischen Kaiser drängen. Die protestantischen Herrscher von Sachsen und Brandenburg weigerten sich an der Versammlung teilzunehmen. Am Ende kamen nur katholische Prinzen. Auf Wunsch der Wählerschaft ging es in erster Linie um die Absetzung von Wallenstein aus seiner machtvollen Position als kaiserlicher Generalissimus. Nach langwierigen Verhandlungen und nachdem sie alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel benutzt hatten, um den Kaiser unter Druck zu setzen, drängten die Versammlungsmitglieder auf Waldsteins Entlassiung. Dies war eine äußerst ernste Entscheidung und ihre Folgen gingen später auf den Kaiser zurück. Der Fortschritt und die Ergebnisse der Versammlung zeigten, dass Kaiser Ferdinand II ziemlich machtlos und inkompetent war. Der Grund dafür liegt auch in der Art und Weise, in der er das Reich regierte, welche in dieser Form im 17. Jahrhundert Form nicht mehr geeignet war.

€850.00*
Ansicht der Steinernen Brücke zu Regensburg
Original Aquatintaradierung, rechts unten monogrammiert und datiert,HE fecit 1821'. Blick vom Wöhrd über die Donau auf die Steinerne Brücke, den Dom und Teile der Altstadt. Seltene Darstellung der Stadt Regensburg mit der Steinernen Brücke aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgeführt als Aquatintakupferradierung. Im Vordergrund, auf der heutigen Jahninsel, Arbeiter die einen Baumstamm befestigen und bearbeiten. Auf einem weiteren Baumstamm in der Mitte unten ist das Monogramm,HE fecit 1821' des Stechers eingraviert. Es handelt sich wohl hier um den Regensburger Maler, Zeichner und Graphiker Elsberger Heinrich Albert David (1777-1853 Regensburg). Dieser war auch Inhaber einer lithographischen Anstalt in Regensburg. An Rändern alt auf Karton montiert, dadurch Falten im Papier. Sehr guter Abdruck von diesem seltenen Blatt.

€1,200.00*
Contrafactur, der Kirchen zu Regenspurg, welche zu der schönen Maria genannt worden, mit Beschreibung und Verzeichniß, der wunderbarlichen, und zuvor nie erhörten Wallfahrt, so im Jahr 1519. daselbst geschehen.
Original Kupferradierung, unkoloriert, mit beschreibendem Text in einspaltigem Typendruck im Unterrand. Guter Abdruck dieser unbekannten Variante als Kupferradierung der Darstellung der Pilgerfahrt zur schönen Maria in Regensburg. Bereits 1519 schuf Michael Ostendorfer einen Holzschnitt mit der Darstellung der Pilgerfahrt zur schönen Maria in Regensburg. Der Holzschnitt Ostendorfers erschien in verschiedenen Auflagen und Druckzuständen bis hin zur Ausgabe bei Derschau um 1800. Die Publizierung unseres Flugblattes, welches am unteren Ende der Darstellung einen zweizeiligen Titel und einen fünfzehnzeiligen beschreibenden Textes mit der Datierung ,1610' aufweist, dürfte in Anlehnung oder als Kopie des Holzschnitts von Ostendorfer geschaffen worden sein. Interessanterweise wurde auch der komplette beschreibende Text des Unterrandes ohne Veränderungen im Text vom Holzschnitt übernommen. Lediglich das Jahr der Publikation, nämlich ,1610' wurde am Ende der letzten Zeile hinzugefügt. Diese Originalgrafik dürfte außerordentlich selten sein, wir konnten kein weiteren Exemplar davon lokalisieren.

€2,200.00*
Das Regensburgische Lazareth mit seiner ganzen Gegend.
Original Kupferradierung, gestochen von Jacob Andreas Fridrich. Dieses seltene Flugblatt zeigt das Pestlazarett am Unteren Wöhrd in Regensburg mit Weichs, dem Weichser Schloß und dem Keilberg im Hintergrund. Die Darstellung umfasst die nähere Umgebung des Pestlazaretts am unteren Wöhrd mit vielen Details. Durch das Eingangstortor fährt der abgedeckte Totenwagen und eine Sänfte zum Antransport der Kranken. Eine Versammlung zum Gottesdienst, ein offener Totenwagen und Darstellung von Totengräbern bei der Aushebung von Gräbern im Lazarettfriedhof. Die Darstellung ist von einer sehr dekorativen floralen Kartusche mit Putten, dem kaiserlichen -und dem Regensburger Wappen, sowie in vier weiteren ovalen Darstellungen mit Allegorien zur wohlhabenden Regensburger Gesellschaft, zur Busse und Gottes Zorn ausstaffiert.

€1,750.00*
Der Dom zu Regensburg gezeich: v: Ig:Einsele. 1855/6
Original Tuschfederzeichnung. Westansicht des Regensburger Doms mit figürlicher Staffage und detaillierter Teilansicht von St. Johann und der Residenz des Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg am sudwestlichen Teil des Domplatzes. Original Handzeichnung auf festem wohlerhaltenem Papier, getuschter Einfassungslinie, im Unterrand handschriftlicher Titel,Der Dom zu Regensburg gezeich: v: Ig:Einsele. 1855/6'. Ignaz Einsele war der letzte der Freisinger Steinmetzfamilie Einsele, der diesen Beruf ausübte. Seine umfangreichen karitativen Betätigungen machten ihn in ganz Freising berühmt und beliebt und brachten ihm den Ehrennahmen „Wohltäter des Waisenhauses" ein. Dank des von ihm gespendeten Grabdenkmals der Familie, kann man seine Abstammung bis Matthias Einsele, der vor allem für seine Mitarbeit bei der Gestaltung des Kloster Weltenburgs bekannt war, zurück verfolgen.

€2,200.00*
Die Goliath Strasse
Original Stahlstich, in späterem Kolorit. Blick von Osten in die Goliathstrasse mit dem Rathausplatz und dem Alten Rathaus im Hintergrund. Original Stahlstich, gedruckt und verlegt um 1845, gestochen nach einer Vorzeichnung von Ludwig Lange.

€120.00*
Die Goliath Strasse
Original Stahlstich, unkoloriert Blick von Osten in die Goliathstrasse mit dem Rathausplatz und dem Alten Rathaus im Hintergrund. Original Stahlstich, gedruckt und verlegt um 1845, gestochen nach einer Vorzeichnung von Ludwig Lange.

€110.00*
Die Stadt Regensburg - La Ville de Ratisbonne
Original Kupferstich, handkoloriert. Später Abzug von der Originalplatte auf Büttenpapier um 1900. Dekorative Ansicht von Regensburg vom Unteren Wöhrd aus gesehen, mit figürlicher Biedermeierstaffage im Vordergrund.

€400.00*
Grundriss von Regensburg
Original Kupferstich, unkoloriert, gestochen von Iohann Mayr. Detaillierter Grundriss von Regensburg aus der Vogelschau, mit einem Teil von Stadtamhof. Mit ausführlicher Beschreibung der Größe und Vorzüge der Stadt und ihrer Lage, sowie der Beschaffenheit der Häuser, Kirchen und Gärten. Genannt wird unter anderem die Einteilung der 8 Wachten und die Vorzüge des Vitusbaches, dessen Verlauf genau markiert wird, sowie die von 1-25 durchnummerierten Orte und Gebäude. Rundherum um die Stadtbefestigung zieht sich noch die Baumreihe der Alle, mit deren Anlage erst 2 Jahre zuvor begonnen wurde. Die Kombination aus dem Plan und dem beschreibenden Text gibt einen schönen Einblick in das Regensburg des 18. Jahrhunderts.

€395.00*
Napoleon Prise de Ratisbonne le 23 April 1809 - Einnahme von Regensburg d. 23 April 1809. Dessiné sur les lieux et gravé par J. Laurent Rugendas a, Augsbourg.
Original Kupferradierung mit Aquatinta, altkoloriert. Dargestellt wird die Einnahme und Erstürmung der Stadt Regensburg am 23. April 1809 durch die französischen Truppen. Im Vordergrund wird der am Fuß verwundete franz. Kaiser und Heerführer Napoleon I. umgeben von seinem Arzt und seinen Marschällen dargestellt. Fine aquatint in original hand color by the famous German painter Johann Lorenz Rugendas from Augsburg. J.L. Rugendas made the drawings for his famous serious of the Napoleonic battles himself and the sketches were mostly drawn at the authentic locations. He used for his copper engravings the aquatint technique, which allowed only a very small edition of examples to print. It is said that the Napoleonic battle scenes by Rugendas only were published in a number of 150 to 300 copies depending on the battle.

€2,000.00*
Napoleon Prise de Ratisbonne le 23 April 1809 - Einnahme von Regensburg d. 23 April 1809. Dessiné sur les lieux et gravé par J. Laurent Rugendas a, Augsbourg.
Original Kupferradierung mit Aquatinta, altkoloriert. Dargestellt wird die Einnahme und Erstürmung der Stadt Regensburg am 23. April 1809 durch die französischen Truppen. Im Vordergrund wird der am Fuß verwundete franz. Kaiser und Heerführer Napoleon I. umgeben von seinem Arzt und seinen Marschällen dargestellt. Nach den Schlachten bey Abensberg, Landshut und Eggmühl traf die K. K. französiche Armee vor Regensburg ein. Die K.K. österreichische Armee vertheidigte die Stadt mit der größten Hartnäckigkeit. Aber der Marschall, Herzog von Montebello lies zwischen dem Osten und Petersthore Bresche schiessen und die Franzosen bemächtigten sich der Stadt, von welcher unglücklicherweise ein beträchtlicher Theil ein Raub der Flammen wurde. Als S.M. der Kaiser und König Napoleon den Platz selbst rehognoszierte, streifte ihn eine Flintenkugel leicht am Fuße. Umgeben von seinen Marschällen und Generälen ließ der Monarch, auf Gepäcke von Soldaten ruhend, die Verletzung durch seine Wundärzte untersuchen; da aber der Vorfall einige Unruhe bei der Armee zu verbreiten schien, so schwang sich der Kaiser schnell wieder auf sein Pferd und fuhr vor die Operation der Armee zu leiten.

€1,500.00*
Plan von Regensburg mit seinen Umgebungen im Jahre 1829. Bearbeitet im topogr. Bureau des Kön. bayer. Generalquartiermeister Stabs.
Original Kupferstichplan, gedruckt und verlegt 1829 mit Trockenstempel des Königl. Bayr. Topographisches Bureaus. Fein gestochener topographischer Plan der Stadt Regensburg mit seinen Umgebungen im Westen bis Sinzing und Maria Ort, im Norden bis Sallern, im Osten bis zu den Tegernheimern Weinbergen und im Süden bis Burgweinting. Titel und dekorative Kartusche mit Gesamtansicht der Stadt Regensburg rechts unten. Der seltene großformatige Plan in außerordentlichem gutem Erhaltungszustand. Einige geringe Quetschfalten und Spuren von alter Faltung. Verso sorgfältig mit dünnem Japanpapier überzogen.

€1,600.00*
Prospect der Stadt Regenspurg
Original Kupferstich, in zeitgenössischem prachtvollem Handkolorit. Dargestellt wird die Stadt Regensburg um 1790 gestochen von A. Sommer verlegt bei Josef Eder in Wien. Der Verleger Josef Eder (1760 - 1835) veröffentlichte eine Folge von Kupferstichprospekten von den verschiedensten deutschen und europäischen Städten im ausgehenden 18. Jahrhundert.

€390.00*
Ratisbona
Original copper engraving, hand colored in the period, when published after 1594 in the town books 'Civitates Orbis Terrarum' by Braun and Hogenberg. The entire series of the 'Civitates Orbis Terrarum' comprised six volumes and was published and printed from 1572 towards 1619. Decorative panoramic city view of Regensburg in Bavaria situated on the river Danube. This highly decorative view is showing the city of Regensburg with the river Danube. The city view is seen from the north, across Stadtamhof, across the stone bridge and the river Danube towards the old city walls. This highly decorative antique city view by Braun and Hogenberg is engraved after a sketch by Jakob Hoefnagel in 1594. J. Huefnagel was one of the most prominent and best artists in the second half of the sixteenth century, who provided mainly to the publishing house of G. Braun and Franz Hogenberg great sketches of German, European and foreign city views. Many of them are highly decorative with fine details and often have incoporated people into the engraved landscapes.

€1,000.00*
Ratisbona
Original antiker Holzschnitt in dekorativem kräftigem Kolorit. Große Panoramaansicht der freien Reichsstadt Regensburg mit Stadtamhof im Vordergrund. Kolorierter Holzschnitt (von 2 Stöcken) aus der deutschen Ausgabe von H. Schedels "Liber chronicarum" erschienen om Nürnberg 1493. Hartmann Schedel (* 13. Februar 1440 in Nürnberg; † 28. November 1514 ebenda) war ein deutscher Arzt, Humanist und Historiker. Sein wichtigstes Werk ist die sogenannte Schedelsche Weltchronik aus dem Jahr 1493. Hartmann Schedel wurde 1440 als Sohn des gleichnamigen wohlhabenden Kaufmannes in der Reichsstadt Nürnberg geboren. Die Schedel gehörten zu den sogenannten Ehrbaren Familien, die in der Ständegliederung den zweiten Stand (nach dem Nürnberger Patriziat) bildeten. Seine Mutter Anna Grabner starb bereits 1445. Im Alter von elf Jahren wurde er 1451 Vollwaise. Er und seine Geschwister wuchsen fortan unter der Vormundschaft seines Onkels Marcus Schedel auf. Von seinen zwei Brüdern wurde Georg Schedel Kaufmann, während Johannes Schedel in das Dominikanerkloster eintrat. Hartmann Schedel wurde bereits im Alter von 16 Jahren, am 20. April 1456 an der Universität Leipzig immatrikuliert und wurde 1457 dort Baccalaureus. Er erwarb 1459 den Magister artium (Magister in den Freien Künsten) und besuchte Vorlesungen in den Rechtswissenschaften und im Kanonischen Recht. 1459 begann er eine umfangreiche Sammlung von Liedern anzulegen. 1461 schloss er sich dem humanistischen Kreis um Peter Luder an und fertigte Abschriften von dessen ab 1462 in Leipzig vorgetragenen Unterrichtstexten an. Die niederen Weihen erhielt Hartmann Schedel 1462. Ende 1463 folgte er Peter Luder nach Padua, wahrscheinlich auch in Absprache mit seinem dreißig Jahre älteren Vetter, dem zu dieser Zeit als Augsburger Stadtarzt tätigen Hermann Schedel (1410–1485), der Hartmann während des Studiums beratend zur Seite stand. An der Universität Padua studierte Hartmann neben Medizin auch Anatomie und Chirurgie und wurde am 7. April 1466 zum Doktor der Medizin promoviert. Parallel zur Medizin hatte er auch Vorlesungen in Physik und Griechisch besucht und damit, als einer der ersten Deutschen überhaupt, Zugang zur griechischen Sprache erhalten. Ansicht und Beschreibung Erfurts in der Weltchronik (1493) im Sommer 1466 kehrte er nach Nürnberg zurück, um in den nächsten Jahren viel Zeit mit Reisen sowie dem Sammeln und Kopieren von Büchern zu verbringen. In den Jahren von 1470 bis 1477 war er als Stadtarzt in Nördlingen tätig, trat der Bruderschaft der „Kartäuser im Christgarten" bei und heiratete 1475 die Nürnbergerin Anna Heugel († 1485). Sein weiterer Berufsweg führte ihn über Amberg, wo er 1477 Stadtarzt geworden war, 1482 nach Nürnberg zurück, wo er 1487, in zweiter Ehe, Magdalena Haller († 1505) heiratete. Von den zwölf Kindern aus beiden Ehen starben sechs bereits in jungen Jahren. In Nürnberg zählte Hartmann Schedel zu den wohlhabenden und geachteten Bürgern. Er besaß mehrere Grundstücke und Lehnsgüter und erbte auch das Haus seines Vetters Hermann Schedel in der Burgstraße, wo auch die Haller, Scheurl und Albrecht Dürer wohnten. Er wurde im Register der 92 Ehrbaren Familien der Stadt geführt und 1482 Genannter des Größeren Rates, der sich aus Vertretern des Patriziats sowie Kaufleuten, Gelehrten und Handwerkern zusammensetzte. Der Innere Rat blieb Hartmann Schedel verschlossen, da seine Familie nicht dem Patriziat (den „ratsfähigen" Familien) angehörte; seine zweite Frau stammte zwar mütterlicherseits vom Patriziergeschlecht der Ebner ab, aber ihr Vater gehörte nicht dem Patriziergeschlecht der Haller an, sondern der aus Bamberg übersiedelten Familie Haller genannt Münzmeister, die nur sehr kurzzeitig von 1418 bis 1423 im Inneren Rat vertreten gewesen war. Bis zu seinem Tod führte Hartmann Schedel eine gutgehende Arztpraxis. Seine Aufzeichnungen samt den erhaltenen Rezepturen zeigen, wie pflichtbewusst er seinen ärztlichen Aufgaben nachkam. Mit seinen Berufskollegen bildete er einen einflussreichen medizinisch und humanistisch ambitionierten Gelehrtenkreis. Sein heutiger Ruf wurde durch sein literarisches Hauptwerk begründet, die „Weltchronik". Die wertvolle Handschriften und Inkunabeln enthaltende Bibliothek Schedels ging 1552 in den Besitz von Johann Jakob Fugger über und fiel 1571 dem Herzog Albrecht V. von Bayern zu. (Wikipedia)

€1,400.00*
Ratisbona - Planansicht aus der halben Vogelschau
Original Kupferstich, handkoloriert. Lateinische Textausgabe. Dieser Kupferstich unterstreicht die politische und wirtschaftliche Bedeutung der Freien Reichsstadt Regensburg. Oben Mittig der Doppelkopfadler des heiligen röm. Reichs, mit Wappen auf der Brust, der die Kartusche in seinen Krallen hält. Darüber der alte Stadtname ,Ratisbona'. Jeweils links und rechts daneben zwei weitere Wappen von Regensburg und Bayern. Regensburg vom Dreifaltigkeitsberg aus gesehen, mit den zu Winzer gehörenden Feldern, Stadtamhof, dem Oberen und dem Unteren Wörth. In der Regensburger Altstadt wurden die wichtigsten Gebäude mit Buchstaben versehen, die ihre Erklärung im rechten unteren Bildbereich in der Legende finden. Der Zeichner dieses Kupferstichs, Jacobus Houfnagel, hat sich in den rechten Vordergrund eingeschlossen und hat seine Arbeit unterschrieben und datiert. Jacobus Houfnagel war als Zeichner für die Vorlagen für den Städteatlas von Braun und Hogenberg tätig. Die Planansicht ,Ratisbona' erschien erstmals um 1596/97 in Band V des sechsbändigen Städteatlas 'Civitates Orbis Terrarum' von Georg Braun und Franz Hogenberg in Köln. Lateinische Textausgabe. Die komplette Serie von 'Civitates Orbis Terrarum' besteht aus 6 Bänden und erschien von 1572 bis 1619.

€1,000.00*
Ratisbona [Regensburg]
Original doppelblattgroßer Holzschnitt erschienen in der Inkunabel 'Liber Chronicarum ...', gedruckt und verlegt in Nürnberg bei Koberger im Dezember 1493. Kräftig gedruckter doppelblattgroßer Holzschnitt mit der Stadtansicht von Regensburg, rückseitig illustriert mit der halben Ansicht der Stadt Wien. Lateinische Textausgabe. Die ,Schedelsche Weltchronik' war die früheste and am reichsten illustrierte Inkunabel und Weltbeschreibung zugleich, illustriert mit den frühesten authentischen Stadtansichten von Europa und Kleinasien. Die meisten der Holzschnitte wurden von Pleydenwurff geschnitten. Diese Ansicht von Regensburg gehört zu den frühesten erhältlichen authentischen Stadtansichten dieser Stadt, gedruckt und verlegt nur wenige Jahre vor 1500. Der Holzschnitt dieser lateinischen Textausgabe wurde exakt im Juli 1493 in Nürnberg bei Anton Koberger gedruckt und verlegt. Die Literatur weist darauf hin, dass Albrecht Dürer auch in Werkstatt Kobergers seine Lehrjahre verbracht hat. Viele Holzschnitte (aus dem Schöpfungsteil der Welt) erschienen in der Weltchronik 'Register des buchs der Croniken ... ' zeigen in der Ausführung den Stil Albrecht Dürers.

€1,250.00*
Ratisbona [Regensburg]
Original hand colored woodcut from the famous "Nurnberg Chronicle", printed in Nürnberg, in July 1493. Fully hand colored, probably in the period or shortly after, depicting the city view of Ratisbona (Regensburg), the double page is verso illustrated with five beautiful hand colored woodcut illustrations showing saints and the half page of Vienna. Latin text edition. This view of Regensburg is one of the earliest obtainable authentic city views, published only a few years before 1500. This plate was exactly published and printed in July 1493 in Nurnberg at Anton Koberger. The Nürnberg Chronicle was the earliest and most richly illustrated incunabula and description of the world, which was as well illustrated with a small number of authentic double page city views. The woodcuts were mostly cut by Pleydenwurff.

€1,450.00*
Ratisbona [Regensburg]
Original doppelblattgroßer Holzschnitt erschienen in der Inkunabel 'Liber Chronicarum...', gedruckt und verlegt in Nürnberg bei Koberger im Dezember 1493. Kräftig gedruckter doppelblattgroßer Holzschnitt mit der Stadtansicht von Regensburg, rückseitig illustriert mit der halben Ansicht der Stadt Wien. Lateinische Textausgabe. Die,Schedelsche Weltchronik' war die früheste and am reichsten illustrierte Inkunabel und Weltbeschreibung zugleich, illustriert mit den frühesten authentischen Stadtansichten von Europa und Kleinasien. Die meisten der Holzschnitte wurden von Pleydenwurff geschnitten.

€1,400.00*
Ratisbona antiquissima Bavaria urbs, Danubij ripis adiacet.
Original copper engraving published in the city book 'Civitates Orbis Terrarum' by Georg Braun and Franz Hogenberg. Decorative copper engraving with a view of the World Heritage city of Regensburg.

€295.00*
Ratisbona versus continentem
Original Kupferstich, unkoloriert. Dargestellt wird Regensburg von den Landseiten um 1740-60, gestochen und verlegt von einem anonymen italienischen Kupferstecher. Die Ansicht ist angelehnt an den Prospekt von Martin Engelbrecht nach Friedrich Bernhard Werner. Dargestellt wird die Altstadt von Regensburg, von Süden aus gesehen, im Hintergrund die Donau mit Stadtamh. Alle Türme, Kirchen, Klöster, Tore, auch Hospitäler und der Fluss Regen sind mit Nummern in der Darstellung versehen. Unterhalb des Kupferstiches ist hierzu eine Auflistung mit den Zahlen 1-35. Über dem Dreifalltigkeitsberg im Himmel ist eine Putte mit einer Titelbanderole graviert ,Ratisbona versus Continentem' (Regensburg von den Landseiten).

€390.00*
Ratisbona. Regenspurg.
Original antique copper engraving, hand colored in outline and wash. Highly decorative prospect of the city of Regensburg on the Danube in Bavaria. The double page copper engraving is in the upper part equipped with a panoramic city view of Regensburg (Ratispona). This view is originally published first in reduced size in Matthaeus Merian's Topographia Bavaria of 1644. The plate was originally a combination work by two famous topographical engravers of that period. The panoramic view was engraved first by Wenzel Hollar and the plan of Regensburg (Ratisbona) originally first engraved in bird's eye view by Matthaeus Merian. This enlarged plate here published in J. Jansson's town books is ornated the eagle of the Holy Roman Empire and an coat of arm of Ratispona. Decorative plan with engraved houses, streets, markets, towers, churches, the bridge and Stadtamhof across the Danube. Johannes Janssonius (1588, Arnhem – buried July 11, 1664, Amsterdam) (born Jan Janszoon, in English also Jan Jansson) was a Dutch cartographer and publisher who lived and worked in Amsterdam in the 17th century. Janssonius was born in Arnhem, the son of Jan Janszoon the Elder,[1] a publisher and bookseller. In 1612 he married Elisabeth de Hondt, the daughter of Jodocus Hondius. He produced his first maps in 1616 of France and Italy. In 1623 Janssonius owned a bookstore in Frankfurt am Main, later also in Danzig, Stockholm, Copenhagen, Berlin, Königsberg, Geneva and Lyon. Elisabeth Hondius died in 1627 and he remarried Elisabeth Carlier in 1629. In the 1630s he formed a partnership with his brother in law Henricus Hondius, and together they published atlases as Mercator/Hondius/Janssonius. Under the leadership of Janssonius the Hondius Atlas was steadily enlarged. Renamed Atlas Novus, it had three volumes in 1638, one fully dedicated to Italy. In 1646, a fourth volume came out with "English County Maps", a year after a similar issue by Joan Blaeu. Janssonius' maps are similar to those of Blaeu, and he is often accused of copying from his rival, but many of his maps predate those of Blaeu and/or covered different regions. By 1660, at which point the atlas bore the appropriate name "Atlas Major", there were 11 volumes, containing the work of about a hundred credited authors and engravers. It included a description of "most of the cities of the world" (Townatlas), of the waterworld (Atlas Maritimus in 33 maps), and of the Ancient World (60 maps). The eleventh volume was the Atlas of the Heavens by Andreas Cellarius. Editions were printed in Dutch, Latin, French, and a few times in German. After Janssonius's death, the publishing company was continued by his son-in law, Johannes van Waesbergen. The London bookseller Moses Pitt attempted publication of the Atlas Major in English, but ran out of resources after the fourth volume in 1683. (Wikipedia)

€600.00*
Ratisbona. Regenspurg.
Copper engraving, hand colored in outline and wash. Highly decorative prospect of the city of Regensburg on the Danube in Bavaria. The double page copper engraving is in the upper part equipped with a panoramic city view of Regensburg (Ratispona). This view is originally published first in reduced size in Matthaeus Merian s Topographia Bavaria of 1644. The plate was originally a combination work by two famous topographical engravers of that period. The panoramic view was engraved first by Wenzel Hollar and the plan of Regensburg (Ratisbona) originally first engraved in bird s eye view by Matthaeus Merian. This enlarged plate here published in J. Jansson s town books is ornated the eagle of the Holy Roman Empire and an coat of arm of Ratispona. Decorative plan with engraved houses, streets, markets, towers, churches, the bridge and Stadtamhof across the Danube.

€1,400.00*