Altkolorierte Umrißradierung gestochen von Georg Adam in Nürnberg 1808. Gezeichnet von G.H. Speissegger touchiert von G.A. Touchmoulin in Regenspurg. Dieser äußerst seltene großformatige Kupferstich liegt hier in einem einzigartigen Zustandsdruck vor der Schrift vor. Gedruckt auf kräftiges Papier, im weißen Unterrand, ausserhalb der Darstellung, ein älterer Wasserrand. Selten in so schönem Altkolorit der Zeit.
Original Kupferstich, gestochen von Ioan. Holzer. Vorliegender Kupferstich diente als Frontispiz zu dem Werk ,Historischer Entwurff Der im Jahr tausend siben hundert ein und dreyssig tausend-jährichen Obern Alten Aich ...' von Aemilian Hemmauer, erschienen bei Betz 1731 in Straubing. Dargestellt wird das Marienbildnis vom Bogenberg mit einer allegorischen Darstellung und unter anderem einer Vogelschau des Benedictiner Ordens Klosters Oberaltaich sowie rechts unten einer Karte zur näheren Umgebung des Bogenbergs.
Original Kupferstich, unkoloriert ohne Angaben zum Stecher, Verleger und dem Druckort. Dargestellt wird die freie Reichsstadt Regensburg hier in Form eines Flugblatts veröffentlicht zum Regensburger Kurfürstentag. Die Ansicht von Norden wurde in verkleinerter Form von der prachtvollen Ansicht von Joris Huefnagel aus dem Städtebuch von Georg Braun und Franz Hogenberg übernommen. In der rechten unteren Ecke die ausführliche Legende (A-O) mit Angaben zu den Flüssen, Wegen, Toren, Klöstern und wichtigen Gebäuden. Zentral über der Stadt mit Darstellung des Reichsadlers des Heiligen Römischen Reiches, der in seinen Krallen eine Tafel mit einer Huldigung an Kaiser Ferdinand II. hält. Rechts daneben das Regensburger Stadtwappen mit den beiden Schlüsseln. 1630 Ferdinand II. veranstaltete eine Wahlversammlung in Regensburg, die am 15. Juni begann. Bei diesem Ereignis wollte der Kaiser besonders seinen Sohn Ferdinand als Prätendenten zum römischen Kaiser drängen. Die protestantischen Herrscher von Sachsen und Brandenburg weigerten sich an der Versammlung teilzunehmen. Am Ende kamen nur katholische Prinzen. Auf Wunsch der Wählerschaft ging es in erster Linie um die Absetzung von Wallenstein aus seiner machtvollen Position als kaiserlicher Generalissimus. Nach langwierigen Verhandlungen und nachdem sie alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel benutzt hatten, um den Kaiser unter Druck zu setzen, drängten die Versammlungsmitglieder auf Waldsteins Entlassiung. Dies war eine äußerst ernste Entscheidung und ihre Folgen gingen später auf den Kaiser zurück. Der Fortschritt und die Ergebnisse der Versammlung zeigten, dass Kaiser Ferdinand II ziemlich machtlos und inkompetent war. Der Grund dafür liegt auch in der Art und Weise, in der er das Reich regierte, welche in dieser Form im 17. Jahrhundert Form nicht mehr geeignet war.
Original Kupferstich, mit sechszeiligem Titel und dreispaltigem beschreibenden Text. Seltenes Flugblatt des 30-jährigen Krieges mit Planansicht der Belagerung von Regensburg von Süden aus der Vogelschau. Die seltene Karte zeigt die Belagerung der Stadt Regensburg von Süden hinweg über Kloster Prüll und mit dem Galgenberg. Die Karte mit detaillierten eingezeichneten Truppen, Stellungen, Beschiessungen, Wegen, Feldlagern, etc. Rechts unten im Kartenbild ausführliche Legende (A-K). Darunter ansetzter gedruckter sechszeiliger Titel und ausführlicher beschreibenden dreispaltiger Text. Die bekannte Karte des ,Abris der Belagerung der Stadt Regenspurg' im Dreißigjährigen Krieg hier mit dem äußerst seltenen beschreibenden Text.
Original Kupferstich, gestochen von Georg Hüpschman. Ansicht der Dreifaltigkeitskirche von Westen. Die Dreieinigkeitskirche (ursprünglicher Name: Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit) ist eine frühbarocke säulenlose Saalkirche in der Altstadt von Regensburg. Die Kirche wurde von 1627 bis 1631 nach Plänen von Hanns Carl erbaut, war eine der ersten evangelisch-lutherischen Kirchenneubauten in Bayern und galt als größter Kirchenneubau der ehemaligen freien Reichsstadt Regensburg. Imposante Dartellung der Dreieinigkeitskirche zu Regensburg, prachtvoll verziert mit verschiedenen Kartuschen und Legenden. Oben mittig die die Titelkartusche , gehalten von 2 Puttos, rechts und links in den Wolken, ebenfalls gehalten von Engeln zwei Wappenschilder mit dem Reichsadler und den Schlüsseln der freien Reichsstadt Regensburg. Am linken Rand ein Sinnspruch zur ,Hochheiligen Dreifaltigkeit', sowie rechts und im Unterrand drei weitere dekorative Kartuschen mit Hinweisen zu den Bauherren und Baumeistern Johann Carl aus Nürnberg und Rudolf Ströhlein aus Regensburg. Nach Einführung der Reformation in Regensburg im Jahr 1542 dienten den Protestanten die Oswaldkirche und die Neupfarrkirche als gottesdienstliche Versammlungsorte. Zudem stand seit 1563 die Dominikanerkirche St. Blasius als Simultankirche zur Verfügung. Nachdem 1626 die Dominikaner die gemeinsame Nutzung ihrer Kirche durch den Reichshofrat untersagen ließen und nur bis 1628 eine Übergangszeit gewährten, beschloss der Rat der freien Reichsstadt Regensburg im Februar 1627 eine neue Kirche zu bauen.[2] Der Kirchbau war durch eine finanzielle Entschädigung der Dominikaner möglich geworden. Außerdem hatte sich die evangelische Gemeinde sehr stark vergrößert, weil viele aus Böhmen und Österreich vertriebene Protestanten in Regensburg Zuflucht gefunden hatten. Auch diese Exulanten unterstützten den Bau der Kirche mit erheblichen Mitteln. Einige von ihnen wurden später auf dem südlich der Kirche liegenden Gesandtenfriedhof begraben. Die Planung des Kirchbaus begann 1627 mit einem Entwurf des Architekten Mathias Stang aus Pfalz-Neuburg, dessen Entwurf sich nicht vom zeitgenössischen italianisierenden Stil des katholischen Kirchbaus unterschied und vom Rat der Stadt abgelehnt wurde. Der noch im gleichen Jahr neu berufene Nürnberger Architekt Hanns Carl präsentierte zunächst einen extrem konservativen, gotisierenden Entwurf, der auch keinen Anklang fand. Der vom Rat der Stadt dann akzeptierte zweite Entwurf präsentierte einen Kompromiss zwischen Nachgotik und frühbarocker Moderne. Erst zehn Jahre später kam es dann in Regensburg mit dem Bau des barocken Karmelitenklosters am Alten Kornmarkt zum Bruch mit den mittelalterlichen Traditionen. (Wikipedia)
Original Kupferradierung, handsigniert und datiert. Manfred Sillner wurde 1937 in Berlin geboren. Zunächst als Lehrer arbeitend begann er 1965 das Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste in München. Seit 1975 arbeitete er als freischaffende Künstler zunächst in Berlin und seit 1989 in Kelheim. Abgebildet wird die heilige Maria mit Jesus als Kind auf dem Arm. Im Hintergrund die Alte Kapelle am Kornmarkt als Innen- und Außenansicht. Unten rechts mit Bleistift handsigniert und datiert (20)02.
Original Kupferstich, gestochen u. gezeichnet von J. F. Goez. Blick auf Donaustauf mit der Salvatorkirche und der Holzbrücke über die Donau. Im Vordergrund ländliche Darstellung mit Wanderer und Bauer mit seinen Kühen. Im Hintergrund der Scheuchenberg.
Original Aquatintaradierung, rechts unten monogrammiert und datiert,HE fecit 1821'. Blick vom Wöhrd über die Donau auf die Steinerne Brücke, den Dom und Teile der Altstadt. Seltene Darstellung der Stadt Regensburg mit der Steinernen Brücke aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgeführt als Aquatintakupferradierung. Im Vordergrund, auf der heutigen Jahninsel, Arbeiter die einen Baumstamm befestigen und bearbeiten. Auf einem weiteren Baumstamm in der Mitte unten ist das Monogramm,HE fecit 1821' des Stechers eingraviert. Es handelt sich wohl hier um den Regensburger Maler, Zeichner und Graphiker Elsberger Heinrich Albert David (1777-1853 Regensburg). Dieser war auch Inhaber einer lithographischen Anstalt in Regensburg. An Rändern alt auf Karton montiert, dadurch Falten im Papier. Sehr guter Abdruck von diesem seltenen Blatt.
Original guachiertes Aquarell, wohl um 1830. Fein ausgeführtes original Aquarell der späten Biedermeierzeit mit Darstellung des Tegernheimer Kellers, im Hintergrund die Landschaft Richtung Regensburg mit dem Keilberg. Äußerst selten.
Original antique Lithographie, unkoloriert. Die Darstellung zeigt den Ort Donaustauf ( im Landkreis Regensburg), mit der Salvatorkirche und der Burgruine darüber und der Walhalla im Hintergrund. Im Vordergrund figürliche Staffage und auf der Donau fährt ein Schaufelraddampfer.
Published in "The Holy Land, Syria, Idumea, Arabia, Egypt and Nubia". Subscriber's copy, the lithographed plates finely coloured by hand and mounted on card (full sheet ca. 44 x 62 cm). The best issue- "Robert's Holy Land was one of the most important and elaborate ventures of nineteenth-century publishing, and it was the apotheosis of the tinted lithograph" (Abbey, Travel).
Original antike Lithographie, handkoloriert. Blick auf Donaustauf bei Regensburg. Oberhalb der Ortschaft ist die Salvatorkirche und die Burgruine. Der Berg hinterhalb noch ohne die Walhalla, die erst 1846 dort fertiggestellt wurde.
Original Kupferstich um 1810-30 gedruckt u. verlegt in Paris bei Jean, rue St. Jean de Beauvaise. Gestochen von Lebeau nach einem Gemälde von Naudet. Lebhafte großformatige Darstellung der Erstürmung der Stadt Regensburg am 23. April 1809 durch die französischen Truppen. Im Vordergrund der verwundete Napoleon Bonaparte. Unterhalb des Titels mit ausführlichem französischem Text zum Ereignis.
Original antique copper engraving, published in the atlas ,Theatrum Oris Terrarum' by Abraham Ortelius in Antwerp 1595, Latin text edition. The map of Bavaria is shown after the so-called ,Landtafeln by Phillip Apian'. Verso with Latin descriptive text. An important early antique map of Bavaria, Regensburg and the Danube. Regensburg is located at the geographical northest point of the river Danube. The map shows Bavaria with the neighboring Bohemia with the Bavarian and Bohemian woods, it extends in the north towards the 'Fichtelgebirge' and Nürnberg. In The cities and towns on the map still shown as miniature views in form of silhouettes. At the right side in the centre with a large decorative engraved renaissance title cartouche, above with a cartouche with the Bavarian rhombic pattern. In the lower right corner a mileage scale. Ortelius was born on 14 April 1527 in the city of Antwerp, which was then in the Habsburg Netherlands (modern-day Belgium). The Orthellius family were originally from Augsburg, a Free imperial city of the Holy Roman Empire. In 1535, the family had fallen under suspicion of Protestantism. Following the death of Ortelius's father, his uncle Jacobus van Meteren returned from religious exile in England to take care of Ortelius. Abraham remained close to his cousin Emanuel van Meteren, who would later move to London. In 1575 he was appointed geographer to the king of Spain, Philip II, on the recommendation of Arias Montanus, who vouched for his orthodoxy. He travelled extensively in Europe and is specifically known to have traveled throughout the Seventeen Provinces; in southern, western, northern, and eastern Germany (e.g., 1560, 1575–1576); France (1559–1560); England and Ireland (1576); and Italy (1578, and perhaps twice or thrice between 1550 and 1558). Beginning as a map-engraver, in 1547 he entered the Antwerp Guild of Saint Luke as an illuminator of maps. He supplemented his income trading in books, prints, and maps, and his journeys included yearly visits to the Frankfurt book and print fair, where he met Gerardus Mercator in 1554. In 1560, however, when travelling with Mercator to Trier, Lorraine, and Poitiers, he seems to have been attracted, largely by Mercator's influence, towards the career of a scientific geographer. (Wikipedia)
Originaler Kupferstich, in zeitgenössischem Altkolorit, erschienen im Atlas „Theatrum Oris Terrarum" von Abraham Ortelius in Antwerpen 1598, französische Textausgabe. Das Kartenbild von Bayern wird nach dem sogenannten Landtafeln von Phillip Apian gezeigt. rückseitig mit französischem beschreibenden Text. Eine wichtige früh alte Landkarte von Bayern mit Regensburg und der Donau als nördliche Begrenzung. Regensburg befindet sich am geografisch nördlichsten Punkt der Donau. Die Karte zeigt Bayern mit dem benachbarten Böhmen mit den bayerischen und dem Böhmerwald, sie erstreckt sich im Norden in Richtung Fichtelgebirge und nach Nürnberg. In Die Städte auf der Karte sind noch als Miniaturansichten in Form von Silhouetten dargestellt. Auf der rechten Seite in der Mitte mit einer großen dekorativ gestochenen Renaissance Titelkartusche, oben mit einer Kartusche mit dem bayerischem Wappen. In der unteren rechten Ecke eine Meilenskala. Abraham Ortelius wurde am 14. April 1527 in der Stadt Antwerpen geboren, die sich damals in den Habsburger Niederlanden (dem heutigen Belgien) befand. Die Familie Orthellius stammte ursprünglich aus Augsburg, einer freien Reichsstadt des Heiligen Römischen Reiches. 1535 war die Familie unter den Verdacht des Protestantismus geraten. Nach dem Tode von Abraham Ortelius Vater kehrte sein Onkel Jacobus van Meteren aus dem religiösen Exil in England zurück, um sich um seinen Neffen Abraham Ortelius zu kümmern. Abraham blieb seinem Cousin Emanuel van Meteren nahe, der später nach London zog. 1575 wurde er auf Empfehlung von Arias Montanus, der für seine Orthodoxie bürgte, zum Geographen des spanischen Königs Philipp II. ernannt. Er reiste viel in Europa und ist bekannt dafür, dass er durch die siebzehn Provinzen gereist ist. In Süd-, West-, Nord- und Ostdeutschland (z. B. 1560, 1575–1576); Frankreich (1559–1560); England und Irland (1576); und Italien (1578 und noch vielleicht zweimal oder dreimal zwischen 1550 und 1558). Er begann als Kartenstecher und trat 1547 als Illuminator von Karten in die Antwerpener Gilde des Heiligen Lukas ein. Er ergänzte sein Einkommen mit dem Handel von Büchern, Drucken und Karten, und seine Reisen beinhalteten jährliche Besuche der Frankfurter Buch- und Druckmesse, wo er 1554 Gerardus Mercator traf. Im Jahr 1560, als er mit Mercator nach Trier, Lothringen und Poitiers reiste, scheint es, daß er vor allem durch Mercators Einfluss zu der Karriere eines wissenschaftlichen Geographen angezogen worden ist. (Wikipedia)
Original Siebdruck, wohl in den 1970er Jahren gedruckt und verlegt bei der Siebdruckerei Pospieszczyk und Wells in Regensburg, rechts unten signiert. Gedruckt auf breitrandiges Büttenpapier (49 x 53 cm). Blick über die Steinerne Brücke auf den Dom St. Peter und die Altstadt von Regensburg. Otto Baumann absolvierte in den Jahren 1920 bis 1927 eine Lehre als Dekorationsmaler und das Studium an der Kunstgewerbeschule in Köln bei Robert Seuffert. Von 1927 bis 1934 folgte das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Ludwig von Herterich und Karl Caspar. Ein weiterer Ausbildungsaufenthalt führte ihn zwischen 1927 und 1930 nach Paris an die Académie Colarossi. Ab 1929 folgten verschiedene Reisen nach Frankreich, Italien, Spanien, England, Jugoslawien und Griechenland. So zog es ihn nochmals1930 bis 1931 nach Frankreich, in die Normandie und nach Paris mit seinem Freund, dem Maler Fritz Harnest. Otto Baumann lebte in den Jahren 1934 bis 1959 als freier Künstler in Oberndorf bei Regensburg. Er erlebte nach 1959 weitere intensive Schaffensjahre, und viele Auszeichnungen reihten sich aneinander. 1961 erhielt er den Kulturpreis Ostbayern, 1966 den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg, 1972 die Albertus-Magnus-Medaille der Stadt und 1984 den Kulturpreis des Bayrischen Waldvereins. Er verstarb im Juli 1992 in Regensburg.
Original Siebdruck, rechts unten datiert und signiert. Exemplar 33 / 50. Gedruckt auf Büttenpapier (53 x 58 cm). Blumenstillleben mit Vase, gedruckt und verlegt beim Künstler 1983 in Regensburg. Dekoratives Stillleben, tadellos verrahmt in schöner Altsilberleiste, in tadellosem Erhaltungszustand. Die Grafik wurde von uns im Rahmen examiniert. Otto Baumann absolvierte in den Jahren 1920 bis 1927 eine Lehre als Dekorationsmaler und das Studium an der Kunstgewerbeschule in Köln bei Robert Seuffert. Von 1927 bis 1934 folgte das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Ludwig von Herterich und Karl Caspar. Ein weiterer Ausbildungsaufenthalt führte ihn zwischen 1927 und 1930 nach Paris an die Académie Colarossi. Ab 1929 folgten verschiedene Reisen nach Frankreich, Italien, Spanien, England, Jugoslawien und Griechenland. So zog es ihn nochmals1930 bis 1931 nach Frankreich, in die Normandie und nach Paris mit seinem Freund, dem Maler Fritz Harnest. Otto Baumann lebte in den Jahren 1934 bis 1959 als freier Künstler in Oberndorf bei Regensburg. Er erlebte nach 1959 weitere intensive Schaffensjahre, und viele Auszeichnungen reihten sich aneinander. 1961 erhielt er den Kulturpreis Ostbayern, 1966 den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg, 1972 die Albertus-Magnus-Medaille der Stadt und 1984 den Kulturpreis des Bayrischen Waldvereins. Er verstarb im Juli 1992 in Regensburg.
Original Stahlstich, unkoloriert. Gestochen nach einer Zeichnung von Capt. Batty. Außergewöhnliche Darstellung von oben auf Donaustauf, die Burgruine und die Donau in Richtung Regenburg. Im Vordergrund ein Paar das die Aussicht genießt.
Original Stahlstich, in späterem Handkolorit. Blick von Westen auf den Regensburger Dom mit Teilansicht des Domplatzes. Original handkolorierter Stahlstich, gedruckt und verlegt um 1844 in London, erschienen in der Donaubeschreibung von Beattie. Gestochen von E. Challis nach einer Vorzeichnung von William Henry Bartlett.
Published in "The Holy Land, Syria, Idumea, Arabia, Egypt and Nubia". Subscriber's copy, the lithographed plates finely coloured by hand and mounted on card (full sheet ca. 44 x 62 cm). The best issue- "Robert's Holy Land was one of the most important and elaborate ventures of nineteenth-century publishing, and it was the apotheosis of the tinted lithograph" (Abbey, Travel).
Original Kupferstich, unkoloriert, erschienen in der ersten Ausgabe der bayrischen Landesbeschreibung ,Das Rentamt Landshut' von Michael Wening. Dekorative Darstellung von Markt und Schloß Eggmühl in der Oberpfalz. Michael Wening, geboren am 11. Juli 1645 in Nürnberg, wurde 1675 in München zum Hofkupferstecher ernannt. Michael Wening erlangte Bekanntheit durch seine großformatigen Kupferstiche zu den Türkenkriegen, welche er für Kurfürst Max Emanuel anfertigte. Vom selbigen erhielt er im Jahre 1696 den Auftrag Ansichten aller bayrischen Orte und Klöster als Kupferstiche anzufertigen. Er beschloß dies in in 4 Kupferstichwerken, nämlich illustrierte Beschreibungen der vier Rentämter von Bayern herauszugeben. Das Rentamt München, Burghausen, Landshut und Straubing. Im Jahre 1692 begann er mit diesem Auftrag und vollendete 1701 ,Das Rentamt München', den ersten Band des vierbändigen Werkes ,Historico-topographica descriptio Bavariae'. Bis zum Jahre 1726 folgten die anderen drei Bände der Rentämter Burghausen, Landshut und Straubing. Insgesamt umfasste sein Werk nach Vollendung über 1000 verschiedene Abbildungen von bayerischen Städten, Märkten, Dörfern, Schlössern und Klöstern. Der begleitende Text wurde von dem Jesuiten Ferdinand Schönwetter geschrieben. Michael Wening verstarb im April 1718 in München.
Original Kupferstich, unkoloriert, erschienen in der ersten Ausgabe der bayrischen Landesbeschreibung ,Das Rentamt Straubing' von Michael Wening. Dekorative Darstellung von Kloster Metten bei Deggendorf in Niederbayern. Michael Wening, geboren am 11. Juli 1645 in Nürnberg, wurde 1675 in München zum Hofkupferstecher ernannt. Michael Wening erlangte Bekanntheit durch seine großformatigen Kupferstiche zu den Türkenkriegen, welche er für Kurfürst Max Emanuel anfertigte. Vom selbigen erhielt er im Jahre 1696 den Auftrag Ansichten aller bayrischen Orte und Klöster als Kupferstiche anzufertigen. Er beschloß dies in in 4 Kupferstichwerken, nämlich illustrierte Beschreibungen der vier Rentämter von Bayern herauszugeben. Das Rentamt München, Burghausen, Landshut und Straubing. Im Jahre 1692 begann er mit diesem Auftrag und vollendete 1701 ,Das Rentamt München', den ersten Band des vierbändigen Werkes ,Historico-topographica descriptio Bavariae'. Bis zum Jahre 1726 folgten die anderen drei Bände der Rentämter Burghausen, Landshut und Straubing. Insgesamt umfasste sein Werk nach Vollendung über 1000 verschiedene Abbildungen von bayerischen Städten, Märkten, Dörfern, Schlössern und Klöstern. Der begleitende Text wurde von dem Jesuiten Ferdinand Schönwetter geschrieben. Michael Wening verstarb im April 1718 in München.
Original Kupferradierung, unkoloriert, mit beschreibendem Text in einspaltigem Typendruck im Unterrand. Guter Abdruck dieser unbekannten Variante als Kupferradierung der Darstellung der Pilgerfahrt zur schönen Maria in Regensburg. Bereits 1519 schuf Michael Ostendorfer einen Holzschnitt mit der Darstellung der Pilgerfahrt zur schönen Maria in Regensburg. Der Holzschnitt Ostendorfers erschien in verschiedenen Auflagen und Druckzuständen bis hin zur Ausgabe bei Derschau um 1800. Die Publizierung unseres Flugblattes, welches am unteren Ende der Darstellung einen zweizeiligen Titel und einen fünfzehnzeiligen beschreibenden Textes mit der Datierung ,1610' aufweist, dürfte in Anlehnung oder als Kopie des Holzschnitts von Ostendorfer geschaffen worden sein. Interessanterweise wurde auch der komplette beschreibende Text des Unterrandes ohne Veränderungen im Text vom Holzschnitt übernommen. Lediglich das Jahr der Publikation, nämlich ,1610' wurde am Ende der letzten Zeile hinzugefügt. Diese Originalgrafik dürfte außerordentlich selten sein, wir konnten kein weiteren Exemplar davon lokalisieren.